Dortmund-Ems-Kanal im Herbst
Fluß

Herbst am Kanal

Für manche ist er eine Wasserstraße, für viele aber eine Lebensader: der Dortmund-Ems-Kanal. Denn er ist nicht nur Wasserbett für schwer beladene Schiffe. Er ist vor allem Ort zum Erholen, (verbotenen) Schwimmen, Ruderboot oder Kanu fahren, Angeln oder Picknick. Wer an einem Sommerwochenende den Radweg am Kanal entlang fährt, wundert sich, wo die Menschenmengen herkommen. Aber richtig schön fürs Auge und Kamera wird es im frühen Herbst, wenn die Sonne scheint und die Blätter sich verfärben.

Der Dortmund-Ems-Kanal beginnt im Hafen Dortmunds, Hinter dem Schiffshebewerk Henrichenburg verläuft er dann bis zur Einmündung in die Ems bei Gleesen, südlich von Lingen. Nach ein paar weiteren Stationen endet er bei Papenburg. Bis dahin haben Schiffe zehn Kanalstufen überwunden, denn das Wasser im Kanal hat ja schließlich kein Gefälle.

Für den Hafen in Dortmund ist der Kanal heute eine wichtiger Transportweg. Rund 2000 Schiffe fahren im Jahr ein und aus. Hauptumschlaggüter sind Container, Baustoffe, Mineralöle, Eisen und Stahl, metallische Recyclinggüter und Importkohle, wovon inklusive Containern im Jahr drei Millionen Tonnen umgeschlagen werden.

Beitragsbild: Foto-Nummer #010

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